
Kurze Antwort vorweg: Sie taten es nicht.
Ich war dieses Jahr bei drei Fernsehsendungen. Und mein Grund war ziemlich banal: Ich wollte bekannter werden mit dem, was ich tue. Reichweite. Gesehen werden. Ich dachte: „Ich erzähle ein bisschen über Frequenzen, über Energiearbeit, über das, was ich in Menschen wahrnehme – und danach ist mein Kalender voll."
Die Resonanz war überschaubar.
Und nein – ich suche den Fehler nicht bei den anderen. Das war mein Lernfeld. Manchmal kommt es eben anders, als man denkt.
Warum ich trotzdem gewachsen bin
Das Entscheidende war nicht, wie viele Menschen sich danach gemeldet haben. Das Entscheidende war, dass ich mich dieser Situation überhaupt gestellt habe.
Allein das Rhetorische. Vor einer Kamera sitzen. In Worte fassen, was ich sonst spüre. Über den eigenen Schatten springen und mich zeigen, wie ich bin – in meiner Unperfektheit und auf die Gefahr hin, abgelehnt zu werden. Das hat mich echt Nerven gekostet – und viele Frequenzen.
Und im Nachhinein dachte ich: Wer weiß, ob ich überhaupt einem Ansturm gewachsen wäre? Ich glaube, das Universum macht keine Fehler.
Ein Blick hinter die Kulissen einer Welt, die ich so noch nicht kannte
Spannend war der Ausflug in diese digitale Medienwelt. Die Sendungen sind spirituell ausgerichtet – Themen jenseits des Greifbaren. Genau mein Thema. Und der Draht zu anderen Energiearbeitern hat mir auch die Augen geöffnet.
Was ich dort gesehen habe, war Authentizität – und auch Schauspiel. Und Schlachten um „Wer hat die meisten Zertifikate". Wer Energien spürt, weiß: Alles, was wir deckeln, strahlt weiter. Auch wenn Worte etwas anderes erzählen. Energie lügt nicht. Und Zertifikate sagen nichts darüber aus, wie gut jemand in seiner Arbeit ist.
Und ja, es gibt immer noch die spirituellen Verfechter, die anderen erklären wollen, wie das LEBEN zu funktionieren hat. Sätze, die ich früher selbst gehört und selbst geglaubt habe – und die mir nicht weitergeholfen haben.
Aber auch der andere Part hat mich beeindruckt: Sehr viele sind längst nicht mehr nur in klassischer Spiritualität unterwegs, sondern verweben sie mit Bewusstseinsarbeit. Es wird hinter die Kulissen geschaut. Über den Tellerrand hinaus. Und ich finde, genau das ist gerade sehr, sehr zeitgemäß.
Beim zweiten Mal saß da eine andere Kathrin
Das Einzelinterview in der zweiten Runde hat mir richtig gut gefallen. Ich war in einem anderen Zustand als beim ersten Mal.
Noch nicht dort, wo ich hin möchte. Ich hätte gerne irgendwann diese Souveränität, dieses Lockere, das aus dem Effeff kommt. Im 1:1 mit meinen Klientinnen ist es entspannter – da bin ich nicht mehr aufgeregt. Da ist nur noch Vorfreude. Und Vorfreude ist ja auch eine wundervolle Form der Aufregung.
Aber das zweite Mal hat mir eines gezeigt: Es wird überall nur mit Wasser gekocht. Die anderen sind keine besonderen Menschen – sie sind Menschen. Manche lassen sich halt gerne feiern. Und auch das ist okay. Ich muss dann eben ein bisschen schmunzeln.
Unlackierte Fingernägel
Und dann ist da noch diese eine Sache, die mir früher niemals passiert wäre.
Ich saß dort mit unlackierten Fingernägeln. Nicht perfekt gestylt. Nicht perfekt geschminkt. Ich war nicht mal beim Friseur. Einfach mit Strubbelhaaren. Ich habe ein schönes Kleid angezogen – eines, das ich total liebe – und war einfach: da.
Nicht überdimensional hergerichtet, so dass ich abends vor dem Schlafengehen erst die Spachtelmasse aus dem Gesicht kratzen muss und darunter ein ganz anderer Mensch zum Vorschein kommt.
Was das alles mit meiner Arbeit zu tun hat
Meine Arbeit setzt auf unterschiedlichen Ebenen an – Frequenzen, Bewusstsein, Körper. Und was sie kann, ist: Menschen wirklich berühren.
Ich liebe die Arbeit mit dem, was nicht sichtbar ist. Ich spüre die Menschen – im Herzen. Vielleicht ist das mein größtes Talent, vielleicht ist es etwas, das über die Jahre gewachsen ist – ich weiß es nicht. Aber wenn ich ausspreche, was ich wahrnehme, dann landen genau diese Worte oft im Herzen des anderen. Dieser Mensch fühlt sich nicht nur verstanden, sondern gesehen. Und viele gehen danach mit einer anderen Energie nach Hause – aufgeladen, entspannter, befreiter, glücklicher.
Jede Geschichte ist einzigartig. Es gibt bei mir kein Programm, das für alle gleich abläuft. Weil du auch ein Unikat bist.
Was ich dir mitgeben möchte
Mir hat es Spaß gemacht, dort zu sitzen – auch wenn ich innerlich den Fluchtmodus aktiviert hatte und mein Nervensystem auf Notfallmodus lief.
Und genau das möchte ich weitergeben: Du bist mehr als deine Begrenzungen. Du kannst wieder Spaß haben, deine Lebendigkeit zurückerobern. Die Liebe zum Leben. Dein Mutmuskel und Selbstwertmuskel können trainiert werden.
Mit mir lernst du, wieder für dich einzustehen – auch wenn du nicht perfekt bist. Dass du dich nicht vergraben und verstecken musst. Dass so viel mehr in dir steckt, als du glaubst.
Vielleicht ist das dein neuer Slogan: Geh los, bevor du bereit bist. Zeig dich, bevor du perfekt bist. Und lass deine Fingernägel ruhig unlackiert.
👉 Folge mir gerne auf Instagram: @frequenzraum_kathrin.schoene oder auf YouTube: @frequenzraum-kathrin.schoene
Zeig dich – genau so, wie du bist. Deine Kathrin
Weitere Artikel
Pflück dir einen Stern: Warum schon zehn Minuten Meditation dein System verändern können
Du brauchst keine Stunde und keinen stillen Berggipfel. Manchmal reichen ein paar bewusste Minuten, um wieder bei dir anzukommen.
Was ist Frequenzarbeit – und wie kann sie dich im Alltag unterstützen?
Stell dir vor, deine Lieblingsmusik – nur dass sie nicht über die Ohren wirkt, sondern direkt auf Zellebene in Resonanz geht.
